´Ewig Dein´ von Daniel Glattauer. Buchrezension

Judith, Mitte 30, möchte endlich ihren Partner für´s Leben finden. Als im Supermarkt ihr Johannes auf die Fersen tritt und kurz darauf in ihren Lampenladen, entwickelt sich eine Liebesbeziehung daraus. Johannes ist Architekt und nicht nur der Traum aller Schwiegermütter, sondern er kommt auch sehr bei Judiths Freunden und Familie an.

So sehr, dass Judith bei diesen auf kein Verständnis stößt, als sie erzählt, dass sie sich von Johannes Art etwas zu eingeengt fühlt. Als dieses Gefühl weiter zunimmt und sie merkt, dass sie keine tiefen Gefühle für ihn hat, versucht sie die Beziehung zu beenden. Doch Johannes Gefühle sind so stark und sein Eindruck so bleibend, dass Judith sich nun verfolgt glaubt und an den Rand des Wahnsinns treibt. Mit ihren Verfolgungstheorien stößt sie bei Freunden und Familie auf Unglaube und schließlich fragt sie sich sogar selbst, ob sie sich dies nur einbildet.

Während des Lesens fragt man sich selbst immer wieder, ob Judiths Phantasie mit ihr Durchgeht oder ob tatsächlich hinter ihrem Verfolgungswahn etwas steckt. Dennoch haben mich die ersten Seiten nicht gleich packen können, das geschah erst ab der zweiten Hälfte des Buches. Für das Buch braucht man auch keine starken Nerven, da es zwar einen Spannungsgrad aufbaut, der sich gen Ende hoch steigert, aber dennoch gut verträglich ist.

3,5 von 5 Sternen

Eure Caro