In einer Welt, in der es als (frischgebackene) Mama nur noch Babyflaschen, Spielzeug und Kinderarzttermine gibt, vergisst man schnell, eines der wichtigsten Dinge – sich selbst.

Entweder kommen die eigenen Interessen zu kurz oder die Gesundheit. Wenn dies eintrifft, hat letzten Endes keiner etwas davon. Deshalb hier ein paar Tipps für eine gute Gesundheit und einen inneren Ausgleich. Ja ich weiß es nur zu gut, es ist immer einfach davon zu reden, aber versucht mal (ohne Stress!) diese mehr oder weniger zu befolgen – ihr werdet Euch besser fühlen und somit die ganze Familie!

Wenn Ihr keine Familie in der Nähe habt, nehmt Euch einen Babysitter (zum Bsp. von hallo-babysitter.de) oder zieht auch einmal Eure Freunde heran. Außerdem kann man auch bei vielen AKtivitäten seine Kinder miteinbeziehen:

 Akzeptiere: Du bist die tragende Rolle! Wenn Du nicht mehr ´funktionierst´, bricht alles zusammen. Also wertschätze Dich und behandle Dich gut!

2. Sei nicht so streng zu Dir selbst. Wir sind zwar Frauen, auch nur Menschen. 😉

3. Mache Dir (realisierbare) Ziele. Zum Beispiel machst Du Dir Nr. 1 zum Ziel 🙂 ziele zu realisieren motiviert und gibt Selbstvertrauen! Man kann sie ja erstmal niedriger stecken und sich dann hoch arbeiten.

4. Bewegung. Sucht Euch einen Sport, der Euch Spaß macht und am besten ohne großen Aufwand betrieben werden kann (also eher mal schnell die Joggingschuhe angeschnallt als einen Squash-Qourt gebucht und dort hinzufahren und auf genau diese eine Stunde beschränkt zu sein). Ich bin ja auf den Yoga-Geschmack gekommen, das man zu jeder Tageszeit mit wenig Equipment (also eigentlich nur Yoga-Matte für den Anfang) durchgeführt werden kann. Versucht in der Woche auf mind. 2 Stunden zu kommen (z.B. jeden Morgen 20min. Yoga und etwas mit dem Kinderwagen laufen und dann habt ihr das schon).Tolle Videos für den Einstieg findet ihr in meinem mumster YouTube-Kanal

5. Gesundes essen: Am besten natürlich fleischfrei (dann muss der Körper nicht so viel Energie zum Verdauen verwenden) und aus saisonalen und regionalen Zutaten. Nicht nur beim „Haus-Sport“, sondern auch hier beim Kochen können die Kinder (je nach Alter unterschiedlich) miteinbezogen werden. Mein Kleiner mag es z.B. gerne, wenn wir uns beide beim Kochen eine Schürze umbinden und während ich in der „echten“ Küche das Essen zubereite, er in seiner kleinen Küche in einem (leeren) Topf den Schneebesen schwingt.

6. Beziehe Deinen Mann (und wenn möglich auch weitere Leute) in die Wochenplanung mit ein. Wichtig ist, dass es hierbei feste Zeiten bzw. Wochentag geben sollte. Z.B. kommt Dein Mann freitags früher nach Hause und nimmt Dir Dein Kind dann für ein oder zwei Stunden ab. In dieser Zeit kannst Du in die Sauna oder ins Fitnessstudio gehen, ein Buch lesen oder Dich anders entspannen (notfalls auch mal liegen gebliebenes erleidigen).

7. Sorge für Zweisamkeit mit Deinem Partner. Hier kommt dann der Babysitter oder (wenn in der Nähe wohnend) Deine Familienmitglieder zum Zuge, denn auch mit dem Partner mal wieder alleine Zeit verbringen, ist wichtig! Jeder sollte dann über Dinge sprechen können, die ihn beschäftigen (nicht so viel über das Thema ´Kind´ reden) oder ihr geht gemeinsam ins Kino. Überrascht Euren Partner auch mal mit einer Kleinigkeit (z.B. einfach Kerzen aufstellen und eine ´Danke, dass es Dich gibt´-Karte überreichen).

Ich freue mich über Anregungen und weitere Tipps!

Eure Caro

 

Bildnachweis: Frau am Meer – Bodo Schmitt – pixelio.de