Zink ist unter anderem an Vorgängen des Proteinstoffwechsels, des Immunsystems, der Wundheilung und des Sehvorgangs beteiligt.

Vollgetreide, Käse, Hülsenfrüchte, Ölsamen und Nüsse sind gute Quellen für Zink. Die Bioverfügbarkeit von Zink ist bei tierischen Lebensmitteln höher als bei pflanzlichen und wird von verschiedenen Nahrungsinhaltsstoffen beeinflusst. Hemmend wirken vor allem die in Getreide und Hülsenfrüchten enthaltenen Phytate, die jedoch durch Sauerteiggärung oder Einweichen und Keimen abgebaut werden können, sowie Tannine in Kaffee und Tee. Zitronensäure, die in Zitrusfrüchten und zahlreichen weiteren Obstarten enthalten ist, verbessert die Zinkverfügbarkeit aus phytatreicher Kost.

DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt für die tägliche Zufuhr für Männer 10 mg und für Frauen 7 mg, bei Kleinkindern (1-4 Jahre) 3 mg.

Risikogruppen wie Kinder, Jugendliche, Schwangere, Stillende und Ältere sollten sowohl bei vegetarischer bzw. veganer Lebensweise als auch bei Mischkost auf eine ausreichende Zinkzufuhr durch den Verzehr zinkreicher Lebensmittel achten.

Quellen: 
http://www.dge.de/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=5&page=3
http://www.fke-do.de
http://www.vebu.de/gesundheit/naehrstoffe 
http://de.wikipedia.org/
Bildnachweise: Korn – Rainer Sturm_pixelio.de, Konr 2 – Uschi Dreiucker_pixelio.de